ice crystals Die Grundidee war, daß in dem Mineralogischen Ausstellungsraum des Museums für Naturkunde ein Mikroskop steht, in dem die Applikation installiert ist. Der Besucher schaut in das Okular und kann als Interaktionsmöglichkeiten die Räder für Zoom und Bildschärfe benutzen.

Das Mirkoskop selbst ist ein echtes Mikroskop in dem die Optik durch ein sehr kleines Video-Display - ähnlich dem Sucherbild einer Videokamera - ersetzt wurde. Die Räder zum Einstellen der Parameter sind an die optomechanischen Sensoren einer herkömmlichen Maus gekoppelt, so daß außer einem Rechner keine zusätzliche Hardware benötigt wird.

Die Installation selbst teilt sich in verschiedene Bereiche. Es werden die Abhängigkeit der Temperatur von der Form der unter den Bedingungen gewachsenen Kristallen untersucht, es gibt zwei Simulationen typischer Wachstumsprozesse, einen variablen Zoom von 1:120 bis 1:42000, einen Versuch, die Kristalle trotz einer zweidimensionalen Darstellung dreidimensional erscheinen zu lassen und eine Galerie der Kristalle.

Das Bildmaterial ist zum Großteil aus dem "Atlas der Kristallformen" und aus der Internetsite: http://www.lpsi.barc.usda.gov/emusnow/
   
     
eine Reise in eine Schneeflocke
[zoom out] <-- drag mouse to --> [zoom in]